THEATER

Der Widerspenstigen Spanische Zähmung

Komödie nach Vorbild von William Shakespeare

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Sie kennen das ja: Sie sind mal wieder zu spät dran und deshalb erwartet Sie daheim ein handfester Krach. Mit wem? Mit Ihrer Tochter natürlich, die mit „Ende 20“ noch daheim lebt und Ihnen dort das Leben zur Hölle macht. Dieses Schicksal teilen Gregorio und seine Frau Margarita. Ihre hochintelligente Tochter Rosana kontrolliert und plant das Leben der eigenen Eltern herrisch wie ein General. Um ihren Schikanen zu entkommen, kann, so denken die Eltern, nur ein Mann helfen. Da kommt der ungehobelte Pokerspieler Lorenzo grade recht, der neben seinem Französisch auch die Allgemeinbildung bei ihr auffrischen möchte. Und irgendwie finden die beiden bei allen Streitereien auch Gefallen an einander. Wenn da nur die Freundin Lorenzos namens Yolanda nicht wäre und sich die zwei Widerspenstigen darüber verständigen könnten: wer zähmt wen und weshalb…

In Alfonso Pasos spanischer Version des von Shakespeare vorgegebenen Themas dekliniert Paso genüsslich sämtliche Geschlechterklischees und alle Vorurteile gegenüber emanzipierten Frauen durch. Doch ihn interessiert auch die Macht der Bildung, das Verhältnis zwischen Arm und Reich sowie das, was sich zwischen Eltern und Kindern abspielt.




Rahmenprogramm: Im Foyer werden spanische und österreichische Kunstwerke ausgestellt, so wie lustige und spannende Gemeinsamkeiten der beiden Länder. Außerdem werden spanische Köstlichkeiten angeboten.

 

 

Künstlerinfos:

Daniel Jokesch, geboren 1973 in Salzburg, lebt und arbeitet in Wien als Lektor, Autor und Karikaturist: u.a. wöchentlich politische Karikaturen für Tiroler Tageszeitung und Wiener Zeitung, regelmäßige Illustrationen für den Falter, Beteiligung an mehreren Cartoonbänden sowie eigene Bücher – zuletzt die Comic-Adaption von Karl Krausʼ Klassiker „Die letzten Tage der Menschheit“ (erschienen im Holzbaum Verlag).

 
Antonio Fraguas de Pablo Forges
wird als Sohn einer katalanischen Mutter und eines galizischen Vaters (des Schriftstellers und Journalisten Antonio Fraguas Saavedra) geboren und auf den Namen Rafael Antonio Benito Fraguas de Pablol getauft. Antonio Fraguas Forges verbringt seine Kindheit in einer großen Familie als zweites von neun Kindern und als schlechter Schüler, aber großer Leser von Richmal Crompton, vor allem ihrer Bücher über Guillermo Brown. Er absolviert die Schulunterstufe in Madrid (am Cervantes-Institut) und einen Lehrgang für Telekommunikationstechnik, welchen er genauso wenig abschließt wie das Studium der Sozialwissenschaften. Im Jahr 1956, mit 14 Jahren, beginnt er als Techniker von „Telecine“ beim Spanischen Fernsehen „TVE“ und ab 1962 als Bildmixer zu arbeiten. Er verlässt die „TVE“  1973, um sich beruflich dem Humor zu widmen. Er hat im Jahr 1964 in der Zeitung „Pueblo“ seine ersten Veröffentlichungen und leistet seinen Militärdienst als Quartiermeister der Artillerie, heiratet und hat drei Töchter und einen Sohn. Ab 1970 veröffentlicht er bei verschiedenen Printmedien und Magazinen. Ab 1982 findet man seine redaktionellen Witze in „Diario 16“ und später bei „El Mundo“. Aber letztere  verlässt er 1995, obwohl er einer der sieben Mitbegründer war, um für die Zeitung „El País“ zu zeichnen.

 





Weitere Infos unter: www.theaterherbst.at


Deutschsprachige Erstaufführung von Alfonso Paso (Spanien), Deutsch von Ella Dietrich
Regie Marius Schiener
Technische Leitung Thomas Nichtenberger
Bühne Thomas Fischer
Regieassistenz Vanessa Ziems
Technische Assistenz Reinhard Kralik
Rechte AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH
Produktion TheaterHerbst GRENZENLOS

 

Mit Rita Dummer, Ingeborg Mammerler, Manuela Seidl, Hans-Jürgen Bertram und Bernhard Lang