BEGINN / BESCHREIBUNG

17. April 2018, 20:00

Dauer: ca. 1,5 Stunden, keine Pause

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PREISE

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  • Ö1 Club-Mitglieder: € 16,00
  • SchülerInnen, StudentInnen, PensionistInnen, Grundwehr- und Zivildiener, AKNOE-Mitglieder: € 16,00
  • Behinderte, Arbeitslose: € 16,00
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Theatergastspiel

Oskar und die Dame in Rosa

Erzählung von Éric-Emmanuel Schmitt

Oskar 1
Oskar 2

Oskar ist 10 Jahre alt, er ist im Krankenhaus, er hat Krebs. Er belauscht ein Gespräch zwischen Dr. Düsseldorf und seinen Eltern - er erfährt, dass keinerlei Aussicht auf Heilung besteht. Aber niemand sagt ihm, dass er sterben muss. Oskar ist wütend, auf seine Eltern, weil sie zu feige sind, offen mit ihm zu sprechen, auf Doktor Düsseldorf, letztendlich auf das ganze Krankenhaus.
Nur zu Madame Rosa, einer freiwilligen Betreuungsperson, hat er noch Vertrauen. Dank ihr erlebt er seine letzten Tage, als ausgesprochen lebenswert. Madame Rosa ist es auch, die ihn mit seiner Umwelt aussöhnt.       
Amüsant, rührend und kurzweilig ist es, wenn Oskar die Erlebnisse und Abenteuer seiner verbliebenen Lebenszeit schildert, wenn er zu den diversen Personen seines Lebenskreises wird. Eine tragische Thematik, mit viel Humor gespickt.

Zum Autor: Éric-Emmanuel Schmitt ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. 1960 geboren, wird der an der Pariser Elitehochschule École Normale Supérieure ausgebildete Lehrbeauftragte und Doktor der Philosophie zunächst als Theaterautor mit seinem Stück „Der Besucher“ bekannt, in dem er ein fiktives Treffen zwischen Freud und vielleicht Gott schildert.
Das Stück wird zu einem Klassiker im Repertoire von Theatern auf der ganzen Welt. Rasch schließen sich weitere erfolgreiche Stücke an. Gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeiert, wird Schmitt für seine Arbeiten mit mehreren Molière und dem Grand Prix du Théâtre der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in dreiundvierzig Sprachen übersetzt vor, seine Stücke werden in über fünfzig Ländern regelmäßig aufgeführt. Mit „Milarepa“, „Monsieur Ibrahim“ und die „Blumen des Koran“, „Oskar und die Dame in Rosa“, „Das Kind von Noah“ und „Vom Sumo, der nicht dick werden konnte“, sechs Erzählungen über Kindheit und Spiritualität, die zusammen den Zyklus des Unsichtbaren bilden, ist Éric-Emmanuel Schmitt sowohl auf der Bühne als auch im Buchhandel sehr erfolgreich.
Nach seinem erfolgreichen ersten Film, „Odette Toulemonde“, adaptiert Schmitt als Regisseur „Oskar und die Dame in Rosa“ fürs Kino (2009). Éric-Emmanuel Schmitt lebt in Brüssel und besitzt seit 2008 neben der französischen auch die belgische Staatsbürgerschaft.


 

Erzählung von Éric-Emmanuel Schmitt
Stückbearbeitung
Evelyn Fröhlich, Monika Schmatzberger
Regie
Evelyn Fröhlich

 

Es spielt Monika Schmatzberger