Boris Popovic

Boris Popovic wurde 1982 in Graz geboren. Mit 11 Jahren fing er an Schlagzeug zu spielen und zwei Jahre später nahm er mit der Band „Cannonfodder“ sein erstes Album auf. Er spielte Konzerte in Österreich, Slowenien, der Schweiz und Ungarn, wo er im Jahr 2000 mit seiner zweiten Band „Sick of Silence“ auch beim Sziget-Festival in Budapest auftrat.

2003 fing er das Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz an und zog bereits im letzten Studienjahr nach Memmingen in Deutschland, wo er für drei Jahre festes Ensemblemitglied des Landestheaters Schwaben wurde. Sein Schauspielstudium schloss er nebenher ab und diplomierte im Jahr 2007.

2009 zog es ihn aus privaten Gründen, sowie dem Wunsch nach Veränderung und der Sehnsucht nach einer Großstadt nach Wien. Dort lebt und arbeitet er seither als freier Schauspieler für Film/TV, sowie Theater und hatte Engagements und Auftritte unter anderem am Rabenhof, im Dschungel Wien, im TAG, in der Drachengasse, im Off-Theater, im Palais Kabelwerk, im Theater Nestroyhof-Hamakom, sowie im Bronski & Grünberg Theater.

2013 gewann „Habe die Ehre“, eine Inszenierung der Wiener Wortstätten, den Nestroypreis als beste Off-Produktion. Darin spielte er die Rolle des Bruders, welcher versucht, sich gegen den Willen des Vaters, der von ihm den Ehrenmord an der eigenen Schwester fordert, aufzulehnen.
2016 begann sehr ereignisreich, da zwei Filme („Agonie“ und „Las Meninas“) bei europäischen Filmfestivals ihre Premieren feierten (Berlinale, Diagonale), in denen er mit einer Neben-, sowie einer Hauptrolle zu sehen war. Zum 20-jährigen Jubiläum seiner ersten Band „Cannonfodder“ gab es ein emotionales Comeback des Trios in Graz.

 

Im Theater Forum Schwechat war er im April-Mai 2018 in der Komödie "Testosteron" zu sehen. Im Herbst 2018 spielte er in der Tragikomödie "Migraaaanten - Wir sind zu viele auf diesem Boot" mit.